Gauting

Abbildung: asto ECOPARK GAUTING (bisheriger Arbeitstitel: „3 Inseln im Grünen“), siehe gelb markierte Kreise direkt am Flughafen.

Im asto ECOPARK GAUTING sollen Hochtechnologie-Unternehmen mit Bezug zu neuen Energien oder anderen ökologisch orientierten Branchen angesiedelt werden.Auch starke Agglomerations- und Synergieeffekte mit benachbarten Gewerbeansiedlungen können genutzt werden. Das bereits planfestgestellte aber bisher noch nicht erschlossene Gebiet Unterbrunn/14 kann mit der Lokalisierung des asto ECOPARK GAUTING ideal angebunden werden. Inzwischen ist es gelungen, die Einrichtung der nötigen Erschließungsstraßen im Jahr 2018 vertraglich zu sichern. Somit können bestehende und künftige Infrastrukturen bestmöglich genutzt und mit der Vermarktung des planfestgestellten Gebiets Unterbrunn/14 begonnen werden.
Das gesamte Umfeld Sonderflughafen Oberpfaffenhofen und somit die von der Bayerischen Landesregierung verfolgte Wirtschaftspolitik der Cluster-Entwicklung im Bereich Aviatik erfährt durch dieses Vorhaben eine weitere substantielle Aufwertung. Neben den ökologischen Aspekten bei der Erschließung und der Versorgung dieses Gebietes ist eine hohe Aufenthaltsqualität im Focus der Beplanung der Gewerbeflächen. Straßen werden von Bäumen gesäumt, sowie innerhalb der Inseln entstehen begrünte Flächen die zum Verweilen einladen.Neben diesen Erholungsoasen sollen auch zudem Angebote entstehen, die beispielsweise eine Vereinbarung von Arbeit und Familie erleichtern. Kinderbetreuungseinrichtungen sowie Versorgungsunternehmen sollen in einer gesunden Mischung innerhalb des Gewerbegebiets angesiedelt werden. Ein weiterer grüner Aspekt des asto ECOPARK GAUTING wird die Nutzung der Geothermie und ein Konzept zur Umsetzung der Elektromobilität sein.
Geothermie:
Die Gemeinde Gauting hat sich die Claim-Rechte für die Geothermie-Gewinnung im Erlaubnisfeld Gauting West gesichert. Eine Machbarkeitsstudie hat ausgewiesen, dass eine Geothermie-Anlage an diesem Standort wirtschaftlich betrieben werden kann. Die Errichtung der Anlage an diesem Standort ist jedoch eng an die Realisierung des geplanten Gewerbegebiets gekoppelt. Die vorgesehene Geothermie-Anlage soll neben künftigen Gautinger Gewerbebetrieben auch Abnehmern (Wohnen und Gewerbe) in Gilching zur Verfügung gestellt werden. Eine gute Zusammenarbeit der Nachbargemeinden ist auf diesem Feld ebenso sinnvoll wie bei der Entwicklung gemeinsamer E-Car- oder E-Bike-Netz. Die Gemeinde hat daher eine eigene Studie zur Umsetzung von E-Mobilitätskonzepten im neuen Gewerbegebiet aber auch zwischen den Gewerbegebieten im Landkreis Starnberg in Auftrag gegeben. Geplant ist auch die Nutzung gemeinsamer Sozialeinrichtungen. Die Gemeinde Gauting möchte mit der Gemeinde Gilching in diesen Fragen konstruktiv zusammenarbeiten.
Weitere Informationen entnehmen Sie bitte der Pressemitteilung der Gemeinde Gauting.
Quelle: PRESSE-Unterlagen der Gemeinde Gauting, den 29.11.2017.
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