Geschichte schreiben. Zukunft bewegen.

2003 – Nach der Insolvenz des Flugzeugbauers Dornier und dem daraus resultierenden Wegfall von tausenden Arbeitsplätzen, erhielt der Standortentwickler FIM – heutige asto Communal Projektentwicklungsgesellschaft mbH – vom bayerischen Wirtschaftsministerium den Auftrag, ein Entwicklungskonzept für den Aufbau eines Technologiecampus am Standort Sonderflughafen Oberpfaffenhofen zu entwickeln. Der international bekannte Forschungsflughafen gilt als Wiege der deutschen Luft- und Raumfahrt. Durch den Flugzeugbauer Dornier wurden dort so bekannte und heute noch fliegende Maschinen wie die Do 328 und die Do 228 gebaut.

2005 – Grundlagenschaffung für erste Ansiedlungen in enger Zusammenarbeit mit dem DLR, den Gemeinden Gilching, Wessling und Gauting, dem Landkreis Starnberg, dem Grundeigentümer EADS (heute Airbus) und dem bayerischen Wirtschaftsministerium.

2006 – Gründung der asto Aerospace & Technologiepark, kurz asto Park durch Dipl.-Ing. Ekkehart Fabian und Dr. Bernd Schulte-Middelich. Erwerb erster Grundstücke zur Ansiedlung von Unternehmen.

2007 – Baubeginn der Friedrichshafener Str. 1. Erste Mieter waren das AZO Anwendungszentrum Satellitennavigation, die Europäische Raumfahrtagentur ESA BIC, der Moderator für Luft- und Raumfahrt Bayern und Unternehmen wie Simpack, EOMAP und die japanische Tsubaki.

2010 – Definition der ersten Tranche von 14 Satelliten für das Galileo-System für ca. 570 Mio. Euro durch die EU-Kommission.

2011 – Erfolgreiches Aussetzen der ersten beiden Satelliten in ihrer Umlaufbahn in 23.222 km Höhe.

2012 – In Auftrag geben weiterer acht Satelliten durch die EU-Kommission und die ESA. Den Großteil dieser Satelliten erstellte der deutsche Raumfahrtkonzern OHB Technology AG, heute ansässig im asto Park.

2016 – Der traditionsreiche Flugzeughersteller Dornier kehrt zurück nach Oberpfaffenhofen. Die erforderlichen Büroräume hat die Dornier Seawings GmbH im asto Park angemietet. „Damit haben wir wieder drei Flugzeugbauer am Standort Oberpfaffenhofen, die RUAG mit der Do 228 new gereration, die Sierra Nevada Group mit der Do 328 und jetzt Dornier mit der Seastar [Video siehe unten]“, freut sich der Geschäftsführende Gesellschafter der asto Business Group, Dr. Bernd Schulte-Middelich.

2017 – Der Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) nennt bei seiner Vorstellung des Luftverkehrskonzept in Berlin zwölf national bedeutsame Flughäfen, die er fördern will; darunter Braunschweig und Oberpfaffenhofen. – Im asto Gewerbegebiet Gilching-Süd wird 2017 so viel gebaut wie an keinem anderen Ort im Landkreis – Fixpunkt für Top-Unternehmen. – „asto“ heißt es ab sofort auch in der „Industrie 4.0“ – der vierten industriellen Revolution. Die asto Gruppe hat gemeinsam mit der Luba Beteiligungsgesellschaft ein Münchener-Telematik-Unternehmen unter dem neuen Namen „asto Telematics GmbH“ übernommen. – asto Telematics entscheidet sich für Hongkong als Regional Head Office für die hunderprozentige Tochter 奥星远程信息系统亚太有限公司| ASTO Telematics Asia Pacific Limited um die Region Asia Pacific zu bearbeiten.

Mittlerweile haben sich im asto Park über 75 Technologieunternehmen und damit ca. 7.000 neue Arbeitsplätze rund um den Forschungsflughafen angesiedelt. Innovative Zukunftsthemen der Luft- und Raumfahrt, Satellitennavigation, IT, Maschinenbau, Robotik und Automotive werden rund um den Flughafen bearbeitet. Heute sind hier viele international arbeitende Unternehmen wie die schweizerische RUAG, der Satellitenbauer OHB, der Flugzeugbauer Dornier-Seawings und Lilium, die Webasto mit Forschungszentrum, die Europäische Raumfahrtagentur ESA, das Deutsche Zentrum der Luft- und Raumfahrt (DLR) mit dem Galileo Kontrollzentrum und dem Robotikzentrum und auch Unternehmen wie AOA, Telespazio, Microchip, pro-beam, rofin, vialight, Quantum-Systems und Valeo (ehemals Spheros) ansässig.

asto BUSINESS GROUP

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