Abbildung: Aerospace&Technology Oberpfaffenhofen Park (asto Park) und der Flugahfen Oberpfaffenhofen (OBF) Quelle: asto Park

Oberpfaffenhofen (05.05.2017) Der Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) nennt bei seiner Vorstellung des Luftverkehrskonzept in Berlin zwölf national bedeutsame Flughäfen, die er fördern will; darunter Braunschweig und Oberpfaffenhofen.

Bitte entnehmen Sie erste Informationen dem beigefügten Pressspiegel.

„Fliegernationen sind Wohlstandsnationen. Der Luftverkehr ist Garant für Mobilität, Wachstum und Beschäftigung. Mit unserem Luftverkehrskonzept wollen wir Airlines entlasten, Flughäfen stärken und eine weitere Liberalisierung unter fairen Wettbewerbsbedingungen durchsetzen. Dazu legen wir einen klaren Maßnahmenkatalog vor, mit dem wir in die nächste Legislaturperiode gehen. Ziel ist es, den Luftverkehrsstandort Deutschland weiter zu stärken und die internationale Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Luftverkehrswirtschaft zu sichern.“ – Alexander Dobrindt (CSU)

Quelle: BMVI vom 03.05.2017

Liste mit Flughäfen von „besonderem Bundesinteresse“

Das Luftverkehrskonzept für die Bundesrepublik Deutschland enthält außerdem eine Liste mit Flughäfen, die „im besonderen Bundesinteresse“ sind. Diese sind der BER, Braunschweig, Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg, Hannover, Köln/Bonn, Leipzig/Halle, München, Nürnberg, Oberpfaffenhofen und Stuttgart.

Man habe für bei der Erstellung der Liste mehrere Kategorien herangezogen, sagte Dobrindt. Es handelt sich dabei um Konnektivität sowie Luft- und Expressfracht, aber auch Ausweichflughäfen mit 24-Stunden-Betrieb und Airports für Forschungszwecke spielen eine Rolle.

Der Minister betonte: Aus der Liste würden sich keine Rechtsfolgen ableiten. Das Bundesverkehrsministerium habe aber die Aufgabe, zu definieren, welche Airports aus seiner Sicht wichtig für Deutschland seien. Die genannten Flughäfen müssten in Zukunft „langfristig gestärkt werden“. Diese Einstufung sei auch als Hinweis an die Bundesländer zu verstehen, erläuterte Dobrindt.

Quelle: airliners.de vom 03.05.2017

Zudem sollten alle Flughäfen gute Verkehrsanbindungen durch Schienen und Straßen erhalten. Dies sei bereits im neuen Bundesverkehrswegeplan 2030 berücksichtigt.

Quelle: Berliner Morgenpost vom 03.05.2017

Dobrint bezeichnete das Lufverkehrskonzept als einen klaren Maßnahmenkatalog,“mit dem wir in die nächste Legislaturperiode gehen. Ziel ist es, den Luftverkehrsstandort Deutschland weiter zu stärken und die internationale Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Luftverkehrswirtschaft zu sichern“.

Quelle: FLUGREVUE vom 03.05.2017

Die Branche begrüßte das Konzept, das fünf Monate vor der Bundestagswahl vorgelegt wurde. „Gut Ding braucht Weile“, sagte der Präsident des Bundesverbands der Deutschen Luftverkehrswirtschaft, Frankfurts Flughafenchef Stefan Schulte. Die genannten Maßnahmen seien ein wichtiger Meilenstein, um die Wettbewerbsfähigkeit zu erhalten.

Quelle: Spiegel Online vom 03.05.2017

Dobrindt warb erneut dafür, nach der Wahl einen „Einstieg in den Ausstieg“ aus der umstrittenen Ticketsteuer für Starts von deutschen Flughäfen anzugehen. Dies solle Fluggesellschaften mehr Investitionen ermöglichen. Wie bereits angekündigt wurde, entlastet der Bund die deutschen Airlines bei Flugsicherungsgebühren. Dies macht in diesem Jahr 213 Millionen Euro aus dem Bundesetat aus.

Quelle: verkehrs RUNDSCHAU vom 03.05.2017

Der Luftverkehr sei Garant für Mobilität, Wachstum und Beschäftigung. Doch vor allem in der Golfregion und in der Türkei wachsen seit einiger Zeit die nationalen Fluggesellschaften mit den Kapazitäten der Flughäfen besonders rasant. Teil von Dobrindts Konzept ist eine von Gutachtern erstellte Prognose für 2030. Danach drohen Frankfurt und München im Vergleich der Drehkreuze zurückzufallen.

Quelle: Frankfurter Allgemeine vom 03.05.2017

Die Pressekonferenz mit BM Bobrindt zum Luftverkehrskonzeot können Sie hier hören:

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