Die geschäftsführenden Gesellschafter asto-Group, Dr. Bernd Schulte-Middelich (l.) und Ekkehart Fabian, vor einem Plan des Gewerbegebiets Gilching-Süd.

Schorn – Die Stadt Starnberg, der Grundstückseigentümer sowie der Investor, die ASTO Campus Starnberg GmbH & Grundstücks KG wollen in Schorn neue Wege beschreiten. Es soll ein hochwertiges, nachhaltiges und zukunftsfähiges Gewerbegebiet entwickelt werden, welches die landschaftlichen Potentiale des Gebietes wertschätzt und weiter entwickelt. Der Blick auf innovationsfreundliche Rahmenbedingungen wird verstärkt, um den Anforderungen der zukünftigen Nutzer aus den HighTech-Branchen gerecht zu werden.

Bitte entnehmen Sie weitere Informationen der beigefügten Presse (Auszug).

Mit dem Gewerbegebiet in Schorn soll es nach jahrzehntelangem Stillstand endlich vorangehen. In ein paar Jahren schon könnten Hightechfirmen angesiedelt sein, so die Vision, und Gewerbesteuern in die klamme Kasse Starnbergs spülen. Ein Autobahn-Halbanschluss soll die Verkehrsprobleme lösen. Nun treibt die Stadt Starnberg ihre Pläne mit einem Investor weiter voran.

Quelle: 5-seen-wochenanzeiger.de vom 25. Juni 2018

Die Stadt Starnberg beabsichtigt, in enger Abstimmung mit dem Grundstückseigentümer und dem Investor, der ASTO Campus Starnberg GmbH & Grundstücks KG, ein hochwertiges Gewerbegebiet im Ortsteil Schorn zu entwickeln. Ziel ist ein nachhaltiges und zukunftsfähiges Gebiet, das die landschaftlichen Potentiale des Gebietes wertschätzt und weiter entwickelt sowie den Anforderungen der zukünftigen Nutzer aus HighTech-Branchen gerecht wird.

Quelle: Stadt Starnberg vom 18. Juni 2018

In Schorn sollen Unternehmen zwischen fünf und 500 Mitarbeitern moderne Infrastruktur geboten bekommen. Gedacht sei etwa an eine zentrale Parkharfe, von der aus man per App einen Elektrobus rufe, an ein Boxensystem für Paketdienstleister, damit sie nicht das Gebiet verstopfen, an Kinderbetreuung, Läden und Gastronomie, um die Arbeitsplätze attraktiv zu machen, wie Asto-Geschäftsführer Ekkehart Fabian ausführte. Als Energiegrundlage sei Geothermie denkbar, in Kooperation mit der Stadt München. Dafür seien Unternehmer auch bereit, mehr zu zahlen, wie ein Unternehmergespräch im März ergeben habe. Im Jahr 2020 hoffen die Investoren, Baurecht in Aussicht zu haben.

Quelle: Süddeutsch Zeitung vom 19. Juni 2018

Gewerbegebiet Schorn: Innovativ, begehrt und sehnlichst erwartet
Das Gewerbegebiet in Schorn ist für die Stadt Starnberg und viele Stadträte ein Hoffnungsträger, die finanzielle Lage zu verbessern. […] Das gesamte geplante Gebiet erstreckt sich von der Autobahnmeisterei im Norden bis zum bestehendenGebiet am Ortsrand von Schorn. […] Für die Realisierung konzentriert sich Asto allerdings auf den nördlichen Teil zwischen Autobahnmeisterei und einem Geländesprung. […] Das sind insgesamt etwa 40 Hektar, von denen 20 für die Gewerbeflächen genutzt werden sollen. Der Rest sind Ausgleichsflächen, auf den Asto unter anderem Bannwald aufforsten will.

Quelle: Merkur (offline) vom 26./27. Mai 2018

„Attraktiv für die nächsten 50 Jahre“ Das Gewerbegebiet Schorn soll nach dem Willen der Entwickler Maßstäbe setzen, was die Attraktivität der Arbeitsplätze angelangt. […] „Wir wollen Arbeitsplätze schaffen, die die nächsten 50 Jahre attraktiv sind“, sagte Ekkehart Fabian, Geschäftsführer der Gilchinger Asto-Gruppe […]. Das Unternehmen entwickelt das Gewerbegebiet Schorn östlich der A 95, von dessen 43 Hektar Fläche etwa 20 Hektar für eine Bebauung vorgesehen sind – inklusive Erschließung, Versorgungseinrichtungen, zu denen auch Kinderbetreuung gehört, und Infrastrukturangeboten wie Gastronomie oder Läden‘ für den täglichen Bedarf. „Sehr zukunftsorientiert und nicht beliebig“ solle das Gebiet werden, sagte Fabian. Zielgruppe seien mittelständische Unternehmen mit fünf bis 500 Mitarbeitern. Bürgermeisterin Eva John kann sich Betriebe aus den Bereichen Luft- und Raumfahrt, Spezialmaschinenbau, Medizintechnik oder Forschung und Entwicklung vorstellen. Ausgeschlossen sind Unternehmen der Großlogistik und der Schwerindustrie sowie Autohäuser und Einzelhandel, wie er in der Innenstadt vorhanden ist. Für Fabian sind Unternehmenszentralen genauso denkbar wie Forschungszentren oder Veredelungswerkstätten.

Quelle: Merkur (offline) vom 19. Juni 2018

Seitens der Politik werden hohe Erwartungen an Schorn geknüpft. Ludwig Jägerhuber (CSU) beispielsweise machte im Stadtrat vor wenigen Tagen deutlich, dass sich die Gewerbesteuereinnahmen, aus denen die Stadt ihren Haushalt mit im Schnitt etwa 17 Millionen Euro mitfinanziert, nur mit einem weiteren Gebiet steigern ließen. Die Grünen hatten schon immer Vorbehalte gegen das große Gebiet und hätten lieber eine kleinteilige Lösung. Mit der wäre man heute wohl schon weiter, glaubt Martina Neubauer (Grüne). Einigen geht es nicht schnell genug: „Wir kümmern uns nicht mit voller Stärke darum“, glaubt Winfried Wobbe (UWG), was John im Haupt- und Finanzausschuss so nicht stehenlassen wollte. Bei Asto sei die Planung „in besten Händen“. Schorn sichere die Einnahmen der nächsten (Stadtrats-)Generation.

Quelle: Merkur.de vom 31. Mai 2018

„Am Forstenrieder Park zu bauen, ist eine Herausforderung“, so Schulte-Middelich. Man werde auf die natürliche Topografie des Geländes ebenso eingehen, wie auf den nahen Forst. Nicht geknausert werden soll bei den Ausgleichsflächen: Wenn 3,5 Hektar Bannwald (Monokultur Fichte) für die Bebauung fallen müssen, sollen sechs Hektar ökologisch wertvollerer Mischwald aufgeforstet werden, dies unmittelbar im fraglichen Gebiet, nicht wie sonst üblich anderswo in Bayern. Man führe bereits Gespräche mit der  Unteren Naturschutzbehörde im Landratsamt. Die Bürgermeisterin betonte, die Stadt suche für das Projekt die Kooperation mit dem Landkreis.

Quelle: Lokales aus Starnberg vom 19. Juni 2018

 

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